Man sieht sich…

On 7. April 2011, in Anaxabia, Gedichte & Gedanken, by Anaxabia

Lautes Jammern wird leiser.

Und verstummen.

Wer nicht hören will…

 

Ob die Trennung für immer ist?

Nicht einmal ein Zettel wurde hinterlassen.

Oder ein dummer Spruch.

„Ich bin mal Kippen holen.“

 

Einfach aus dem Staub hat es sich gemacht,

Mein Leben.

Einfach so.

Ohne zu fragen.

 

So macht man es.

 

Interessiert eh keine Sau.

Man kann seinen Abgang sogar ankündigen..

das macht es unglaubwürdig,

wenn man ganz heimlich gehen will.

 

Sollte man sich notieren.

Falls man es mal braucht.

 

Ansonsten ist alles gut.

Kann mich nicht beschweren.

Und bei dir?

Auch so…

Na dann.

 

Man sieht sich.

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Lasst uns tanzen

On 20. Oktober 2010, in Gedichte & Gedanken, by Anaxabia

lasst uns tanzen…
auf einem bein… humpelnd…
lasst uns singen… trällern… mit sabbernden mündern… grunzend…
lasst uns folgen… den bunten pfeilen… im gleichschritt…
mit offenen augen dem abgrund entgegen…
nur die innere bildabfolge sehend…
schritt für schritt der zukunft entgegen…
schritt für schritt… im gleichschritt…
10, 9, 8… ich singe…
7, 6.5… ich folge…
4, 3, 2… offene augen…
1… ich denke…

nicht mehr.

© Anaxabia | 06.09.2008

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Tiefer hinab

On 27. Mai 2010, in Gedichte & Gedanken, by Anaxabia

Quälend ziehen sich die Tage dahin,
wie Teerschlieren verschlingen sie die Zukunft,
liegen als dickflüssiges Schwarz auf den Erinnerungen.



Drückend schwere Gedanken zwängen durch Gehirnwindungen
Setzen ungebetene Bilder vor das Auge



Erinnerungen in Endlosschleife.. zerlegt in Einzelteile
Alles wird durchdacht… neu konstruiert… und endet immer gleich
Déjà-vu



Der eigene Körper wird entfernt sich… windet sich aus dem Fühlen
Das Leben entfremdet sich immer mehr



Flüsternd nährt sich die Leere…
Singt leise in die Stille…
Umarmt das Sein





© Anaxabia | 27.05.2009

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Fühlen

On 27. Mai 2010, in Gedichte & Gedanken, by Anaxabia

Zerteilen..
Schnitt für Schnitt…
Fein säuberlich…
Mit sauberer Klinge.



Das Fleisch wird geteilt
Die Seele auch
Brauchen mehr Oberfläche um fühlen zu können



Fühlen…



Fühlen.






© Anaxabia | 27.05.2009

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Aus meinen Armen blühen Rosen

On 30. März 2010, in Gedichte & Gedanken, by Anaxabia

DeviantArt: Red water part one by Ardenille

Aus meinen Armen blühen Rosen..
Ranken um Finger, schmücken weißes Porzellan.

Der Geschmack im Mund wird fahl
Das Fühlen stumpf

Angenehme Ruhe breitet sich im Körper aus
Die Bilder im Kopf verblassen

Jeder Atemzug wird intensiver
Gedanken schwinden

Dunkle Schwingen legen sich über mich
Umhüllen den schutzlosen Körper

Und tragen ihn fort…





© Anaxabia | 30.03.2010
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